Freitag, 3. Juli 2015

[Rezension] Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf - Julia Stagg





Titel: Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf
Autor: Julia Stagg
Original: The Parisian's Return
Deutsch von: Angelika Naujokat
Band: 2
Verlag: dtv
Erschienen: April 2015
ISBN: 978-3-423-21577-0
Preis: 9,95€
 
 
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Autor

Julia Stagg liebt es, neue Länder und Kulturen kennenzulernen: Die gebürtige Engländerin lebte bereits in Japan, Australien und den USA und arbeitete dort als Kellnerin, Buchhändlerin, Kassiererin, Englischlehrerin und in einer Pfandleihanstalt. Getrieben von ihrer Leidenschaft für den Radsport und die Berge zog sie mit ihrem Mann 2004 in die französischen Pyrenäen, wo sie sechs Jahre lang eine kleine Auberge betrieb. Inzwischen pendelt sie zwischen Ariège-Pyrenees und den englischen Yorkshire Dales - bis sie wieder ihrem Fernweh nachgeben wird. Ihre herzerfrischenden Romane über das beschauliche Pyrenäendorf Fogas und dessen liebenswert-schrullige Bewohner erheitern weltweit schon Tausende von Lesern.

Inhalt

Im beschaulichen Pyrenäendorf Fogas herrscht helle Aufregung: Stéphanie hat in Madame Josettes Épicerie einen Einbrecher heroisch mit einem altbackenen Baguette niedergestreckt. Der Kerl entpuppt sich allerdings als Josettes Neffe Fabian aus Paris. Der ehrgeizige junge Banker ist wild entschlossen, den Laden seiner Tante in ein Delikatessengeschäft zu verwandeln. Doch er hat die Rechnung ohne das Dorf gemacht. Die Épicerie ist ihr zentraler Treffpunkt, und das soll gefälligst auch so bleiben. Besonders die alleinerziehende Stéphanie hat den besserwisserischen Pariser auf dem Kieker …

Erster Satz

Stephanie Morvan hatte noch nie einen Menschen getötet.

Meine Meinung

Ich sag es, wie es ist, ich habe mich in Fogas verliebt. Samt seinen Einwohnern. Ich bin ihnen tatsächlich verfallen. Fogas ist bezaubernd, wie es zusammenhält, ist herzerwärmend. Und dann kommt der Pariser Fabian. Und bringt alles durcheinander. Das ist doch ein perfektes Start für eine amüsante Geschichte, nur dass diese auch eine doch schon dramatische Nebenhandlung hat. Die kann man mögen, muss man aber nicht. Ich fand sie ganz gut, weil sie doch noch einige spannende Momente bietet und Stephanie und Fabian auf andere Weise einander näher bringt.
Die Situation ist ja schon am Angang gleich mal sehr prekär, immerhin schlägt Stephanie Fabian nieder und der findet das im Nachhinein nicht so lustig, ganz im Gegenteil. Doch - wie nicht anders zu erwarten - schlägt das irgendwann um und die beiden fangen langsam an, sich kennen zu lernen.
Madame Josette ist ein Buch, das einen auch immer wieder zum Schmunzeln bringt und dessen Atmosphäre einen in den Bann zieht. Es sind nicht nur die beiden Hauptprotagonisten, welche einen überzeugen, sondern auch die anderen Dorfbewohner sind wundervolle Charaktere. Das fängt mit Josette und ihrem verstorbenen Ehemann an, denn Jaques hängt doch noch an seiner Epicerie. Sehen können ihn aber nur seine Frau und Stephanies Tocher, Chloe. Das sorgt für einige amüsante Momente, denn wenn er sich anstrengt, kann er - mit viel Mühe - Dinge bewegen.
Auch der Konflikt zwischen Josette und Fabian ist einfach göttlich. Moderne trifft auf Tradition und sorgt für so manche Verwirrung. Dazu dann noch die Liebesgeschichte und der geheimnisvolle grüne Lieferwagen.

Fazit

Ein tolles Buch, das mit sympathischen Charakteren und vielen kleinen Verwicklungen, amüsanten Begebenheiten sowie einer spannenden Nebenhandlung zu überzeugen weiß. Schaut, ob es euch so geht wie mir und ihr euch in Fogas und seine Anwohner verliebt.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Mittwoch, 1. Juli 2015

[Rezension] Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke - Karen Joy Fowler





Titel: Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
Autor: Karen Joy Fowler
Original: We are completely beside ourselves
Aus dem Englischen von: Marcus Ingendaay
Verlag: Manhattan
Erschienen: Mai 2015
ISBN: 978-3-442-54737-1
Preis: 17,99€
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Autor

Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreißig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller 'Der Jane Austen Club', verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten „PEN/Faulkner Award“ sowie dem "California Book Award" ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder.

Inhalt

Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und ein kleine Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge.

Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie konnte.

Erster Satz

Die, die mich kennen, mag es überraschen, aber ich war einmal eine echte Quasselstrippe.

Meine Meinung

Hm. Na ja... überzeugen konnten die fabelhaften Schwestern mich nicht. Zu keinem Zeitpunkt war ich wirklich in der Geschichte drin. Die Idee war zwar wirklich interessant (und hat mich auch überrascht), aber das gewisse Etwas, das mich absolut in den Bann zieht, war eben nicht dabei. Stattdessen empfand ich immer eine gewisse Distanz gegenüber der Geschichte und manchmal auch das Gefühl einer hochgezogenen Augenbraue, kennt ihr das?
Ich versuche mal, in Worte zu fassen, was mich stört, obwohl ich das eigentlich gar nicht so genau definieren kann. Es hat einfach der Moment gefehlt, der Moment, der einen auf die Reise mitnimmt und eine neue Welt eröffnet. Dabei ist auch nie Spannung aufgekommen, selbst dann als Rosemary uns Ferns Geschichte erzählt und einen dabei durchaus überrascht. Ehrlich gesagt war das eine Wendung, die mich so gar nicht berührt hat. Eigentlich war das eher irritierend als aufklärend oder spannungsgebend!
Rosemary ist eigentlich interessant als Charakter, ihre Kindheit und Jugend... sehr außergewöhnlich. Ihre Wandlung von der Quasselstrippe zu einer eher ruhigen Person... interessant, aber ich persönlich konnte es nicht nachvollziehen. Ihre Sprünge in der Zeit waren kein Problem, dadurch das Rosemary sie eingeführt hat, konnte man dem Ganzen gut folgen. Doch sie ist einfach einer dieser Charaktere, bei denen ich es nicht geschafft habe, eine Bindung aufzunehmen. Durch ihre ruhige Art empfand ich auch ihre Ich-Erzählungen als eher distanziert. Und das ganze Buch über habe ich nicht gefühlt, dass wirklich irgendwas von ihr erfahren habe.
Bei den anderen Figuren bleibt es ebenfalls recht oberflächlich. Fern ist natürlich die Ausnahme, doch ihre Geschichte allein reicht nicht aus, um das Buch spannend zu machen und es war nicht genug, um mich zu fesseln oder eben zu überzeugen. Natürlich ist das eine unglaubliche Wendung, aber für mich reicht es nicht.

Fazit

Alles in allem finde ich das Buch nett, aber nicht fesselnd, nicht faszinierend, nicht spannend. Es hat einfach nicht gereicht.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Montag, 29. Juni 2015

[Rezension] Die Rosenfrauen - Cristina Cabon





Titel: Die Rosenfrauen
Autor: Cristina Cabon
Original: Il sentiero dei profumi
Aus dem Italienischen von: Ingrid Ickler
Verlag: Blanvalet
Erschienen: Datum
ISBN: 978-3-7341-0033-8
Preis: 9,99€
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Autor

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman Die Rosenfrauen spielt, ist ihre große Leidenschaft.

Inhalt

Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst – und zur Liebe ...

Erster Satz

"Schließ die Augen, meine Kleine."

Meine Meinung

Bei diesem Buch schießen mir so viele Sachen durch den Kopf, da frage ich mich doch glatt, wie ich jetzt anfangen soll! Die Geschichte hat mir Spaß gemacht und mich fasziniert. Ich als Allergikerin habe mit Parfüm nicht so viel am Hut, umso spannender fand ich es, hier einen Einblick in die faszinierende Welt der Parfümentwicklung zu gewinnen. Und hinterher hatte ich Lust darauf, auch ein Parfüm zu besitzen. Cristina Cabon hat mir diese Welt der Düfte wirklich nahe gebracht. Und das alles war in einer richtig tollen Geschichte verpackt.
Elena erleidet ja einen ziemlichen Schicksalsschlag, der einen sehr normalen und alltäglichen Charakter hat. Wie es stattfindet, fand ich nicht zu dramatisch, aber es hatte genau den richtigen Moment, um Elenas Leben komplett aus dem Takt zu bringen und sie im Prinzip wieder an den richtigen Platz zu bringen.
Der Hintergrund der Protagonistin ist absolut verständlich: sie ist mit dieser Kunst der Parfümherstellung aufgewachsen und hat ihr dann den Rücken gekehrt, nur um nach diesem Schicksalsschlag diese Fähigkeit wieder zu entdecken. Ich finde, dass das einfach nachvollziehbar ist und mag Elena allein deshalb. Allgemein ist sie sympathisch: sie hat eine unsichere Art und kämpft sich zurück. Es gibt vieles, das an ihr positiv ist.
Die Charaktere waren allesamt sehr charakterstark und definiert. Nicht immer waren das positive CHarakterzüge, ganz im Gegenteil, es gab Figuren, die waren einfach unsympathisch und als Gegenspieler angelegt. Dennoch mochte ich die Art, wie diese von der Autorin geschrieben wurden.
Die Geschichte ist sehr auf die Figuren angewiesen und das ist Cristina Cabon gelungen. Doch auch die Gerüche und die Magie des Parfüms kann man auf jeder Seite spüren und fast riechen. Man merkt, wie viel Interesse auch die Autorin daran hat. Diese Leidenschaft kommt nicht nur in Elena zum Tragen, auch andere Figuren verkörpern dies.
Die Liebe spielt natürlich auch eine Rolle, denn um ein neues Leben zu führen, kann eine ordentliche Portion Liebe und Romantik doch nicht schaden, oder? Und wie das stattfindet... da könnte Frau doch glatt ein bisschen neidisch werden, wirklich. Leute, da will ich jetzt nicht zu viel schreiben, aber uah... ich möchte genau das Gleiche einmal zum Mitnehmen bitte! Danke! Wenn ich da jetzt schreibe, was passiert und wie ich das finde, verrate ich euch im Eifer des Gefechtes vielleicht ein Detail, das euch jetzt überraschen sollte und das... ah... ich schweige wieder, ich merke, wie ich mich schon wieder fast schon quietschig darein versetze!
Übrigens sehr schön sind auch die kleinen Informationen zu den verschiedenen Duftträgern, die lockern das Buch auf und versetzen einen noch mehr in die Welt der Parfümentwicklung. Ich fand übrigens auch den Vorgang zur Parfümentwicklung sehr faszinierend. Das ist ein Einblick, den ich persönlich ja nur in Buchform genießen kann, aber es war doch sehr spannend.

Fazit

Von Anfang bis Ende war ich dabei und fand es gut. Elena und ihre wiederaufkeimende Leidenschaft fürs Parfüm zog mich in den Bann und auch die Liebesgeschichte dahinter war definitiv bezaubernd. Rundum gelungen!
 
Bewertung





Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 23. Juni 2015

[Cosplay] Katniss Everdeen

Woah, was lange währt... das ist bei diesem Kostüm wirklich zutreffend wie noch nie! Ihr erinnert euch noch, wann ich begonnen habe? Das war letztes Jahr im JANUAR! Und erst jetzt bin ich wirklich fertig geworden! Unglaublich, oder? Wahnsinn...
Aber dafür habe ich dank der Arii wieder tolle Bilder bekommen! Seht sie euch selbst an:

Ich und der Bogen xD Muselkater!

Fürchtet mich!

Ich kriege euch!

Wasser hab ich auch gefunden... ein Glück!

Für Rue.

Völlig fertig.

Ich bin doch zufrieden damit. Was denkt ihr denn so? Halbwegs getroffen? Meine Angst bei diesem Cosplay war ja tatsächlich die, dass ich hier einen Realfilm cosplaye und da muss es schon gut passen. Bisher hatte ich mich da immer etwas zurückgehalten, aber hier konnte ich nicht anders und musste es versuchen. Ich denke, es ist okay, auch wenn das Vorbild hier natürlich... einfach zu toll ist!

Donnerstag, 18. Juni 2015

[Rezension] Dem Glück so nah - Louise Walters





Titel: Dem Glück so nah
Autor: Louise Walters
Original: Mrs Sinclair's Suitcase
Aus dem Englischen von: Gabi Reichart-Schmitz
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: Juni 2016
ISBN: 978-3-404-17208+5
Preis: 9,99€
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Autor

Louise Walters wurde 1967 in Banbury, England, geboren. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren fünf Kindern in Northamptonshire. Dem Glück so nah ist ihr erster Roman.

Inhalt

Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen ...

Erster Satz

Meine liebe Dorothea, zu Zeiten des Krieges geraten die Menschen bisweilen in einen Zustand der Verzweiflung.

Meine Meinung

Roberta liebt Bücher und arbeitet in einem Antiquariat. Dass sie dabei manchmal Dinge entdeckt, die in diesen alten Büchern versteckt sind, war der Punkt, der mich neugierig gemacht hat. Die Vorstellung kleine Geheimnisse oder schöne Momente in diesen Büchern zu finden ist einfach zu schön, oder? Noch dazu dann die eigene Vergangenheit zu entdecken, klingt irgendwie romantisch, finde ich.
Es war dann nicht ganz so toll, wie ich es mir anhand des Klappentextes vorgestellt hatte, aber dennoch ist Dem Glück so nah eine sehr schöne Geschichte. Übrigens finde ich den Originaltitel so viel passender und vielsagender und aussagekräftiger. Denn Mrs Sinclairs Koffer spielt eine durchgängige Rolle. Sehr schade, dass hier dieser eher langweilige Titel ohne großen Bezug zur Geschichte gewählt wurde.

Roberta ist nicht unbedingt die spannendste Protagonistin, sie ist zuverlässig, hat keine großen Besonderheiten und liebt eben Bücher. Sie ist also wie du und ich. Ich mag sie, auch wenn sie eher nicht so herausragend spannend ist (wobei sie auch ein kleines Geheimnis hat, dass im ersten Moment eher untypisch für sie ist, aber zugleich auch doch irgendwo passt). Das Liebespaar, das am Ende entsteht, ist auch eher unaufregend, aber sehr sympathisch. Übrigens auch etwas, womit ich lange nicht gerechnet habe. Der Fokus lag doch mehr auf der Vergangenheit.
Die Vergangenheit fand ich übrigens auch deutlich interessanter als Robertas Leben in der Gegenwart. Ihre Großmutter Dorothy ist eine starke Persönlichkeit und hat eine deutlich interessantere Geschichte. Da nehme ich nicht viel vorweg, nur, dass ich diesen Teil der Geschichte mochte. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Ende verwirrend fand und irgendwie das Gefühl habe, ich bin nicht ganz schlau aus der ganzen Sache geworden.
Das Schriftbild fand ich tatsächlich stellenweise anstrengend. Robertas Gegenwart wurde immer in einer serifenlosen Schrift verfasst. Ich kann den Gedanken, die beiden Zeit so auch deutlich voneinander abzutrennen, verstehen, bin allerdings nicht der Fan von diesen Schriften. Insbesondere bei längeren Texten finde ich es tatsächlich anstrengend. Vielleicht war das auch mit ein Grund, warum ich Dorothys Part besser fand.

Fazit

Ein sehr solider und gut lesbarer Roman, in dem eine Enkelin langsam die Vergangenheit ihrer Großmutter entdeckt. Die Idee des Antiquariats mochte ich sehr und es ist definitiv ein gutes Buch.

Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt