Mittwoch, 1. Oktober 2014

[Zwischenspiel] FBM 2014

Auch wenn mir aktuell tatsächlich noch etwas der FBM-Enthusiasmus entgeht, irgendwie freu ich mich doch ein bisserl drauf. Aber das darf sich bis zum FBM-Wochenende ruhig noch steigern. Ziemlich dolle sogar. Los, Vorfreude, komm raus!

Seit heut habe ich auch meinen Fachbesucher-Ausweis und finde es doch schade, dass ich ihn nur Samstag und Sonntag nutzen kann. Wäre gerne auch Freitag hin, da gab es einige interessante Events.

Nicht nur das, auch meine kleine Blogtasche ist eingetroffen. Diese habe ich kleiner gehalten, weil ich eh einen Rucksack dabei habe, das finde ich immer angenehmer, ihr auch? Aber ich wollte etwas mit Bloglogo haben... Guckt ihr:






Passt farblich hervorragend zu meiner neuen Haarfarbe, haltet nach orangeroten Haaren passend zu dieser Tasche Ausschau...


Visitenkarten hole ich - hoffentlich - morgen ab, mal schauen, ob ich mich aufraffe oder bis nächste Woche warte. Aber ich weiß, sie sehen toll aus!

Wie weit seid ihr mit euren Vorbereitungen? Freut ihr euch schon? Dann steckt mich doch bitte damit an! Und sehe ich vielleicht ein, zwei von euch dort? Wenn jemand will, kann er mir auch gerne eine E-Mail schicken und dann tausche ich auch - genauso gerne - Nummern aus, damit es vielleicht doch etwas besser klappt mit dem Treffen. Natürlich nur, wenn jemand mich auch treffen will >.<

Montag, 29. September 2014

[Rezension] Spuren der Hoffnung - Nora Roberts





Titel: Spuren der Hoffnung
Autor: Nora Roberts
Original: Dark Witch
Band: 1
Verlag: Heyne
Erschienen: Datum
ISBN: April 2014
Preis: 9,99 €
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Autor

Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück – denn inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.

Inhalt

Iona verlässt Baltimore, um sich im sagenumwobenen County Mayo auf die Suche nach ihren Vorfahren zu machen. Als sie den attraktiven Boyle trifft, bietet er ihr an, auf seinem Gestüt zu arbeiten. Schnell spüren beide, dass sie mehr verbindet als die gemeinsame Leidenschaft für Pferde. Doch dann droht ein dunkles Familiengeheimnis das Glück der beiden zu zerstören.

Erster Satz

Nahe beim Schatten des Schlosses, tief im grünen Wald, führte Sorcha ihre Kinder durch die Dunkelheit nach Hause.

Meine Meinung

Ein weiterer Nora-Roberts-Roman hat den Weg in das Regal gefunden, der Auftakt zu einer neuen Trilogie... schon wieder! Und das sah ungefähr so aus: Ne neue Trilogie? Der erste Band? Uff. Ächz, seufz... wo bringt man den denn jetzt noch unter? Die zwei Nora-Roberts-Regalbretter sind schon ziemlich voll, gestopft voll, aber... aber... ach, her damit!
Ja, Frau Roberts kann man doch nur schwer widerstehen, wenn man einmal ihren Büchern verfallen ist. Und mir kam dieser neue Band gerade recht: Nicht zu schwer, lässt sich flott lesen und die Autorin schafft es auch immer wieder, mich zu fesseln, auch wenn man mal krank im Bett liegt und eigentlich überhaupt nicht in Leselaune ist. Und so hatte ich relativ demotiviert mit dem Lesen begonnen, aber die Figuren haben mich ziemlich schnell gepackt. Insbesondere Iona ist so ein liebenswert dargestellter Charakter, sie hat mich gleich für sich eingenommen!
Anfangs, das muss ich sagen, war ich irritiert, denn es wird mit der Geschichte von Sorcha eingeleitet. Und... sonderlich kreativ ist der Name nicht unbedingt...  aber gut, dieses Detail ist ja auch wieder nicht so störend, wenn auch eben etwas langweilig. Die Geschichte war ganz niedlich und ein ganz netter Auftakt, aber ich finde es schöner, wenn Frau Roberts die Geschichten mehr mit den eigentlichen Stories verwebt. Wenn ich als Leserin Stück für Stück erfahre, was da hinter steckt, warum sich diese Figuren jetzt ausgerechnet zusammenfinden. Hier war es eher so: Peng. Haste die Story. Peng. Haste die Figuren. Alle. Alle der nächsten drei Bände. Peng. Weißte genau, wer mit wem in die Kiste steigt. Das war ebenfalls langweilig. Nicht raffiniert.
Kommen wir mal zu den Charakteren: Iona ist, wie schon erwähnt, echt entzückend. Ein quirliger kleiner Charakter, der einen mit seinen tausend Entschuldigungen einnehmen kann. Boyle als wortkarger Pferdenarr: super. Wirklich. Als Einzelcharakter toll. Die starke, selbstbewusste, beherrschte Branna. Ihr sympathischer offener Bruder. Die taffe Amazone aus dem Reitstall. Klasse. Und dann noch der dunkle Charakter, der irgendwie auf der einen Seite steht, aber eigentlich auf die andere Seite gehört. Eigentlich gut. Doch irgendwie... nichts Neues. Gut, das erwarte ich auch nicht, aber es haut mich halt auch nicht vom Hocker, versteht ihr? Gerade die Geschichte mit Fin und Branna? Die kommt sicher erst im dritten Band und ist jetzt schon so durchschaubar? Nach dem ersten Auftritt der zwei? Nicht spannend.
Hinzu kommt noch die Sache, dass alles irgendwie schnell geht. Hui, ein Ereignis... oh, jetzt müssen wir ein paar Moante warten... Moment, überspringen wir die Monate doch einfach. Juhu, das nächste Ereignis... verdammt, warum muss das Datum jetzt auch so weit weg sein? Wir könnten doch...
Es wirkte irgendwie konstruiert, übereilt und so eine schöne romantische Liebesgeschichte, wie sich sonst oft entwickelt... so empfand ich es dieses Mal nicht. Es war abgehackt, es war ruppig. Definitiv hatte Frau Roberts wieder mal die richtigen Ansätze, nur die Umsetzung überzeugt mich hier nicht. Ich liebe die Idee der Geschichte, ich liebe auch Sorchas Geschichte, die Charaktere finde ich super. Aber ich fühle mich einfach erschlagen, weil gleich alles auf mich einprasselt und sich nicht entwickelt!

Fazit

Definitiv gehört dieser Band zu den schwächeren Büchern von Frau Roberts. Mir geht alles zu sehr Schlag auf Schlag und die Entwicklungen, die mich sonst so faszinieren, fehlen hier. Aber ich mag sowohl Grundidee als auch Charaktere wirklich sehr... daher kriegt das Buch noch eine mittelmäßige Bewertung, obwohl ich nach unten tendieren würde...

Bewertung

 
Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

[Rezension] Wie ein flammender Schrei - Mats Wahl





Titel: Wie ein flammender Schrei
Autor: Mats Wahl
Original: Ormfagel
Verlag: Hanser
Erschienen:  29.09.2014
ISBN: 978-3-446-24640-9
Preis: 14,90€
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Autor

Mats Wahl, 1945 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Stockholm. Er hat über 40 Bücher veröffentlicht, darunter Romane für Kinder und Jugendliche, Theaterstücke, Drehbücher für Fernsehfilme und TV-Serien und pädagogische Fachbücher. Für seine Romane bekam er zahlreiche bedeutende Auszeichnungen. Er erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis und wurde u.a. mit Därvans Reise (1995)dafür nominiert. Zuletzt erschienen bei Hanser seine Jugendbücher Du musst die Wahrheit sagen (2011) und Wie ein flammender Schrei (2014).

Inhalt

Ellen ist neu in der Schule. Von Anfang an ist klar, dass es nicht einfach wird. Vier Schüler terrorisieren die anderen. Dabei schrecken sie auch vor sexuellen Übergriffen und massiven Drohungen nicht zurück. Einziger Lichtblick ist die Theater-AG. Als Ellen Mut beweist, indem sie einem Mädchen zu Hilfe kommt, wird sie selbst zum Opfer. Sie wird bedroht und begrapscht. Nach einer Beschwerde bei der Rektorin werden die Jungs bestraft. Doch sie schwören Rache. Wenig später geht die Schule in Flammen auf, während im Keller die Theater-AG probt. Ein schonungsloses Jugendbuch über Gewalt an Schulen.

Erster Satz

Zehn Tage später wird sie in einem Bett auf der Intensivstation im künstlichen Koma liegen und eine Frau in grüner Schutzkleidung wird sagen, der Zustand des Mädchens sei kritisch.

Meine Meinung

Okay, ich fange jetzt noch mal ganz von vorne an, denn irgendwie habe ich mich total verrannt beim Schreiben. Und auch beim Buch fange ich vorne an, nämlich beim ersten Satz: Ihr lest den Satz und ihr wisst, wie es endet. Es gibt Bücher, die sind so und sind echt alles andere als gut. Dieses Buch ist beeindruckend. Beängstigend. Fesseln. Und leider auch realitätsnah, auch wenn der Schluss natürlich (aktuell noch!) auf die Spitze getrieben ist. Wie ein flammender Schrei ist eine dieser Geschichten, bei der das Sprichwort "Der Weg ist das Ziel!" einfach nur perfekt passt. Man weiß: Es wird was wirklich Schreckliches geschehen. Man weiß auch in groben Zügen, warum das so passiert, aber es ist einfach nur faszinierend, diese Person auf ihrem Weg zu begleiten.

In letzter Zeit gab es ja schon vermehrt Bücher, die einen Amoklauf an der Schule als Hintergrund hatten, ein ebenfalls spannendes Thema. Doch Mats Wahl hat hier ein - leider - alltäglicheres Thema gewählt: Mobbing. Terrorisierung. Und das findet hier wirklich in trauriger Vollendung statt.

Man begleitet Ellen, die Protagonistin, auf ihrem Weg. Auf ihrem Weg ins Krankenhaus sozusagen und Leute, das ist stellenweise echt beängstigend! Vor allen Dingen, wenn ich mir vorstelle, dass es da immer wieder Momente gibt, die sich sicherlich täglich auf unseren Schulen abspielen.
Ellen selbst ist jetzt auch nicht unbedingt eine Musterschülerin und hat nicht die perfekte Familie. Sonst wäre sie auch nicht auf dieser Schule gelandet. Doch auch ihre Geschichte wirkt authentisch, bzw. ihr Benehmen wirkt authentisch. Ich sehe sie förmlich vor mir, wenn sie da am Fenster sitzt und in die Ferne schaut.

Gegen Ende hatte ich übrigens ein immer beklemmenderes Gefühl, vor allen Dingen als man wusste, dass es nun praktische jede Seite passieren kann. Der Autor selbst sorgt dafür, dass man diesen "Countdown" auch nie aus den Augen verliert, indem er Kapitel des Öfteren mal so einleitet und den Leser einfach daran erinnert: Hey, in ein paar Tagen/Stunden ist es soweit! Denk dran!
Und dann kommt das Ende und... es bewegt wirklich.

Fazit

Dank seiner Realitätsnähe hat mich Wie ein flammender Schrei wirklich geflasht und mir fiel es auch nicht leicht, eine Rezension zu schreiben, weil ich eigentlich alles und nichts erwähnen wollte. Zum Glück basiert die Geschichte nicht auf einer wahren Gegebenheit, doch es ist eben auch nicht so fern. Schockierend realistisch.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 16. September 2014

[Connichi] Pannen, Kälte und Schnupfen.

Okay... wie ihr an meinem letzten (dezent verzweifelten) Cosplay-Bericht gesehen habt: Es war eng. Es war soooo unglaublich eng! Die Kostüme zwar auch, aber ich meine tatsächlich das Nähen. Durch die Erkältung bin ich so in Verzug gekommen und habe am Donnerstag vor der Connichi kein Kostüm fertig gehabt. Am Donnerstag wurden dann zumindest zwei von drei Kostümen fertig... den Rest habe ich dann in Kassel selbst erledigt. Wie ein rischtischer Cosplayer halt, ne?

Die Connichi war kalt und bah. Erst der Sonntag wurde schön. Ein paar Bilder habe ich gemacht (ich habe meine Faulheit überwunden, seid stolz auf mich!), war auf Treffen, habe alte und neue Freunde getroffen und dabei viel gefroren. 

Ich habe nette Menschen getroffen, manchmal auch nicht so nette und hab für euch einfach ein paar Bilder mitgebracht. Und daher lasse ich lieber diese wenigen Bilder sprechen:



















Der unterste Cosplayer hier, der mit den Ohren... entzückend, oder? Und geniales Cosplay!
Ein Bild vom vollen Kofferraum hat sich auch reingemogelt.

Tja... mehr hab ich nicht zu sagen, aaaaußer:





Ich habe schon neuen Stoff gekauft! :D :D :D

Freitag, 12. September 2014

[BaBü] Der Keltenkreis - Carlo Schäfer





Titel: Der Keltenkreis
Autor: Carlo Schäfer
Band: 2
Verlag: Rowohlt
Erschienen: Oktober 2003
ISBN: 978-3-499-23414-9
Preis: 8,90€

 









Autor

Carlo Schäfer (* 1964) lebt und arbeitet in Heidelberg und deswegen schreibt er auch über diese Stadt. Er versichert aufrichtig, dass er vor seinem ersten Roman gar nicht wusste, dass es das Wort „Lokalkrimi“ gibt. Seitdem hat sich manches getan, unter anderem passt die Formulierung: „Schäfer wohnt mit Frau und Kind in Heidelberg“, die sich in allen bisherigen Theuer-Bänden („Im falschen Licht“(rororo 23283), „Der Keltenkreis“(rororo 23414), „Das Opferlamm“ (rororo 23704), „Silberrücken“ (rororo 24107) findet, nicht mehr so recht: Das Kind hat inzwischen die gleiche Schuhgröße wie der Autor und wird sich wohl bald rasieren müssen. (Es ist also – entgegen eines Netzeintrags einer Volkshochschule – keine Tochter.)

Inhalt

Auf offener Straße wird spät abends ein Mann erschossen. Die Zeugenaussagen sind vage. Sie beschreiben einen verwahrlosten aussehenden Mann, der geflüchtet sei. Für Polizeidirektor Seltmann ist die Sache klar: Der Mörder ist der "Plasmamann", der stadtbekannte, bisher als völlig harmlos geltende Irre. Und der ist spurlos verschwunden. Doch Hauptkommissar Theuer misstraut sich selbst, noch mehr Seltmann, am meisten aber einfachen Lösungen. Ehe er noch anderen Spuren nachgehen kann, geschieht ein zweiter brutaler Mord. Der melancholische Ermittler muss schleunigst den Plasmamann finden, wenn er und sein skurriles Team ihre Jobs behalten wollen...

BaBü

Heidelberg, oh du schöne Stadt. Dort spielt Der Keltenkreis. Natürlich werden die Straßen und Ortsteile erwähnt und gerade Leidig betont ja immer sein Dasein als Altstädter (das ist ja etwas Spezielles... erst dann ist man gefühlt richtiger Heidelberger!), aber mir fehlt doch ein bisschen das Gefühl dafür. Der Charme von Heidelberg wird nicht so richtig dargestellt und kommt für mich nicht so ganz rüber.
Bei dem Ausflug nach Pforzheim wird hingegen die Eigenschaften der Anwohner dort, ihre Stadt schön zu reden, ziemlich gut getroffen. Aber es gibt eindeutig Bücher, die den Baden-Aspekt und die Liebe dafür deutlich besser darstellen. Was vielleicht auch daran liegt, dass...

Meine Meinung


... der Autor sich wohl wahnsinnig gern selbst liest. Irgendwie habe ich einfach das Gefühl, dass da jemand seinen Stil ganz toll findet und einfach ein bisserl zu viel formuliert. Mir jedenfalls wurde das alles manchmal zu schwülstig und zu viel des Guten.


Dennoch war es eine an sich ganz gute Kriminalgeschichte, mehr aber auch nicht. Hm... was soll ich jetzt schreiben? Ich mochte das eigentlich Unaufgeregte zwischen Theuer und Yildirim. Aber auch der Rest des Theuer-Teams waren schon eigene Köpfe, da kann man wirklich nichts gegen sagen. Der Krimi war ganz interessant, auch wenn ich diese Kelten-Kreis-Geschichte ein bisschen gebastelt fand. Allerdings kam dadurch zumindest nochmal der tolle Heiligenberg kurz vor, schade dass dieser nicht besser genutzt wurde.


Fazit

Ich schreibe wirklich nicht mehr dazu, denn es war einfach mittelmäßig. Konnte mich nicht überzeugen, aber auch nicht vollkommen entsetzen. Es war ganz okay.

Bewertung


Quellen
CoverAutorenvitaInhalt
Das Zitat ist dem Buch entnommen und auf der angegebenen Seite zu finden.