Donnerstag, 30. Juli 2015

[Rezension] Girl on the Train - Paula Hawkins





Titel: Girl on the Train
Autor: Paula Hawkins
Original: The Girl on the Train
Aus dem Englischen: Christoph Göhler
Verlag: Blanvalet
Erschienen: Juni 2015
ISBN: 978-3-7645-0522
Preis: 12,99€
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Autor

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Inhalt

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Erster Satz

Sie liegt unter einer Silberbirke bei den alten Gleisen unter einem Steinhügel.

Meine Meinung

Puh. Ernsthaft. Die Idee: Super. Die Protagonistin: Ziemlich unsuper. Eher ziemlich anstrengend. Ganz im Ernst: Wie kann man sich so gehen lassen? Rachel sammelt gleich von Beginn an nicht unbedingt Sympathiepunkte. Da ist die Frage: Braucht das Buch einen so kaputten Charakter, um zu funktionieren? Musste Rachel gleich so am Boden sein? Ich muss sagen, ich fand sie dadurch doch anstrengend. Andererseits kann man ihr dadurch natürlich einiges Negatives anlasten, wie zum Beispiel falsche Vorstellungen und Verdrehen von Tatsachen. Es ist wirklich ein zweischneidiges Schwert, wenn man über diese Protagonistin diskutiert. Dennoch überwiegt bei mir eine Art von Abscheu gegenüber ihrem Benehmen.
Die Geschichte an sich ist eigentlich echt interessant. Aber durch die Protagonistin kam bei mir nie dieses Thriller-Feeling auf. Dadurch dass sie so heruntergekommen ist, war da einfach keine Spannung, es hat nicht gefesselt und nicht in den Bann gezogen.
Es führt einen auf alle Fälle auf falsche Fährten, zumindest anfangs. Doch irgendwann hatte ich dieses Gefühl, dass diese Figur der Mörder ist und so war es dann auch. Ich kann aber auch wirklich nicht behaupten, dass ich irgendwann mal so gefesselt war, dass mich das Buch einfach nur vom Hocker riss.
Schreibstil war in Ordnung, aber jetzt auch nicht so besonders, dass es einen faszinieren würde. Alles in allem kann man sagen, dieses Buch war durchschnittlich. Super Idee, aber durchschnittliche Umsetzung. Ich persönlich hätte so viele Ansätze, so viele Kleinigkeiten, die ich gerne etwas verändern würde, weil es mich dann mehr geflasht hätte. Angefangen natürlich mit der Protagonistin. Rachel ist und bleibt ein schwieriges Knackpunkt.

Fazit

Protagonistin war sehr schwierig und vermutlich dadurch blieb der Krimi mit großen Potential durchschnittlich.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 28. Juli 2015

[Rezension] Weil du bei mir bist - Anna McPartlin





Titel: Weil du bei mir bist
Autor: Anna McPartlin
Original: Pack up the moon
Aus dem Englischen: Karolina Fell
Verlag: Rowohlt
Erschienen: Mai 2015
ISBN: 978-3-499-27178-6
Preis: 9,99€
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Autor

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben heute zusammen mit ihren drei Hunden und zwei Katzen in Dublin.

Inhalt

Emmas Leben ist einfach perfekt. Und seit sie mit John zusammenwohnt, scheint das Glück vollkommen. Aber dann passiert ein schrecklicher Unfall, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes. Doch dem sehen Emmas Freunde nicht lange tatenlos zu. Und irgendwie ist auch John immer noch für sie da. Bald wird Emma klar, dass sie von den Menschen, die sie liebt, gebraucht wird. Dass sie stark sein muss, wenn sie für andere da sein will. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben.

Erster Satz

Es war Anfang März und es regnete.

Meine Meinung

Nachdem ich von Rabbit Hayes(immer noch mein Jahreshighlight!) so begeistert war, musste ich einfach wissen, ob das für mich ein Ein-Buch-Flop ist oder ob Anna McPartlin das Talent hat, eine meiner liebsten Autorinnen zu werden. Da kam mir ihr Debütroman Weil du bei mir bist gerade recht!
Ganz so durchgeweint wie bei Rabbit und ihrer Familie habe ich nicht, und dennoch ging mir das Buch nahe. Die Autorin hat die Fähigkeit Geschichten zu schreiben, die einem ans Herz gehen, ohne zu schmalzig zu sein.
Hier hat mir besonders gut gefallen, dass es nicht um Emma allein geht. Sie verliert zwar ihren Mann, aber ihre Freunde verlieren einen verdammt guten Freund. Und das wird immer wieder deutlich. Jeder aus dieser Clique verliert durch Johns Verlust auch etwas an Boden und Seelenfrieden (mal ganz dramatisch ausgedrückt) und das wird schön dargestellt. Es ist auch einfach so, dass jeder anders auf diesen Schock reagiert. Und jeder muss sich anders daraus kämpfen.
Dennoch bleibt Emma die Protagonistin, alles dreht sich um sie und John. Ich konnte ihre Gefühle, ihre Trauer nachvollziehen, das ist die Kunst, welche Anna McPartlin hervorragend beherrscht. Sie zeigt dem Leser das Innerste ihrer Protagonistinnen. Ich finde es wundervoll, wie sie den Alltag nach dem großen Unglück darstellt. Erst durch Johns Tod gewinnen die Beziehungen sämtlicher Figuren noch einmal an Tiefe und es offenbaren sich Probleme, die man vorher nicht vermutet hätte.
Es war einfach so alltäglich. Diese Probleme (okay, eine Figur entwickelt tatsächlich eine eher nicht so alltägliche Geschichte, aber nichtsdestotrotz war auch das irgendwie glaubhaft, obwohl es auf den ersten Blick eigentlich unglaubwürdig sein müsste - Anna McPartlin hat es einfach raus!) könnten jedem von uns passieren, das ist die Magie dahinter.
Übrigens gibt es hier nicht nur traurige Momente, ganz im Gegenteil! Die Autorin beweist auch hier wieder ihren unterschwelligen Humor. Ich finde es grandios, wie sie einen auch bei so einer Geschichte immer wieder zum Schmunzeln bringt. Die Frau hat einfach Talent für solche Geschichten.

Fazit

Das ist die Geschichte von Menschen, die mit Trauer zurecht kommen müssen und die ganz unterschiedlich damit zurecht kommen.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] The Bone Season. Die Träumerin - Samantha Shannon





Titel: The Bone Season. Die Träumerin
Autor: Samantha Shannon
Original: The Bone Season
Band: 1
Verlag: Bloomsbury
Aus dem Englischen: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Erschienen: November 2013
ISBN: 978-3-8270-1171-8
Preis: 16,99€
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Autor

Samantha Shannon, geboren 1991, wuchs im Londoner Westen auf, wo sie mit fünfzehn das Schreiben begann. Sie hat gerade ihr Literaturstudium am St Anne’s College in Oxford beendet. »Die Träumerin« ist der erste Band einer siebenteiligen Serie um die junge Seherin Paige Mahoney. Die Übersetzungsrechte wurden in mehr als zwanzig Länder verkauft und eine Verfilmung ist in Arbeit.

Inhalt

Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen…

Erster Satz

Ich stelle mir gerne vor, dass es am Anfang mehr von uns gegeben hat.

Meine Meinung

Der Vergleich mit den Tributen hat mich bei diesem Buch neugierig gemacht. Und auch wenn es für mich ein völlig anderes Buch ist und eigentlich nicht vergleichbar, hat es mich nach einer Weile richtig gefesselt und in den Bann gezogen. Am Anfang, das gebe ich zu, war ich eher etwas misstrauisch gegenüber dem Ganzen. Doch Paige hat mich mit ihrem kämpferischen Wesen überzeugt. Was mich anfangs eben etwsa gestört hat: die perfekte Paige. Sie kann etwas, was sonst niemand kann. Sie ist stark und wird gleich von dem unnahbarsten Rephait angenommen. Ich mag diese ach-so-perfekt-Gehabe einfach nicht. Oftmals hat die Geschichte da keine Chance, sich noch überraschend zu entwickeln. Natürlich war hier doch auch einiges vorhersehbar. Dass Arcturus kein normal denkender Rephait ist, das war zu erwarten. Und dass eine besondere Beziehung zwischen ihm und Paige entsteht, ebenfalls!
Aber es gab auch einige überraschende Momente: Arcturus bekommt von der Rephaim-Seite Unterstützung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Es gibt einige Charaktere, die nur am Rande auftreten und da doch noch einige interessante Auftritte haben.
Ich muss zugeben, dass bei mir immer noch etwas Widerstand ist, obwohl mich die Geschichte dennoch gefesselt hat. Ganz oft habe ich das Gefühl, dass Figuren nur auftreten, damit nicht nur Paige und Arcturus handeln. Es sind eher Randerscheinungen, die nicht wirklich Tiefe aufweisen. Bei der Seitenanzahl ist das eigentlich schade.
Unsere beiden Protagonisten sind da natürlich deutlich besser ausgearbeitet. Gerade bei Paige sieht man auch eine Entwicklung, wenn man sie mit ihrer Gang am Anfang sieht und dann ihr Benehmen am Ende.
Auch der Hintergrund ist einfach super, die Idee hat mir richtig gut gefallen. Das ist so komplex, das ist gar nicht in einem kleinen Blogbeitrag in Worte zu fassen. Aber mal ganz kurz: Es gibt übernatürlich Begabte, die mit dem Aether in Kontakt treten können. Unterschiedliche Typen haben unterschiedliche Fähigkeiten und sollen von SCION unter Verschluss gehalten werden. Doch zusätzlich gibt es eben noch die Rephaim, die bei der sogenannten Knochenernte von den bei SCION gefangenen Begabten Leute für sich zur Sklaverei abziehen. Wahnsinn, oder? Und richtig faszinierend war das auch. Während mir die Personengestaltung nicht ganz so gefallen hat, fand ich das hier umso spannender! Daher freue ich mich auch schon auf den zweiten Band, denn da blieben doch so einige Fragen übrig!




Fazit

Die Personengestaltung kann noch etwas ausreifen, aber die Geschichte und Idee an sich macht das wett! Superspannend und superfaszinierend! Und viel Geschichte für das Geld!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Freitag, 24. Juli 2015

[Rezension] Die Kleiderdiebin - Natalie Meg Evans





Titel: Die Kleiderdiebin
Autor: Natalie Meg Evans
Original: The Dress Thief
Aus dem Englischen: Stefanie Fahrner
Verlag: Heyne
Erschienen: Mai 2015
ISBN: 978-3-453-41867-7
Preis: 9,99€
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Autor

Natalie Meg Evans gab einst ihren Platz an der Kunstakademie auf, um einem Londoner Experimentiertheater beizutreten. Sie verbrachte dort fünf Jahre und schrieb in dieser Zeit auch eigene Theaterstücke und Sketche. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann im ländlichen Norden von Suffolk, umgeben von ihren Hunden und Pferden.

Inhalt

Paris in den 30er-Jahren: Die junge Telefonistin Alix Gower träumt davon, die glamouröse Welt der Haute Couture zu erobern. Der charmante und gut aussehende Paul verschafft ihr die Chance ihres Lebens – eine Anstellung in einem der berühmtesten Modehäuser der Stadt, allerdings mit dem Auftrag, die Frühjahrskollektion zu kopieren. Alix stimmt zu, ein doppeltes Spiel zu spielen. Dabei setzt sie nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihr Herz aufs Spiel ...

Erster Satz

Die dumpfen Schläge, die durch das Fachwerkhaus dröhnten, töteten einen Mann und stürzten einen anderen ins Verderben.

Meine Meinung

Ein Buch über Modedesign im Paris der 30er-Jahre. Aber hallo! Klare Sache, das musste her! Und ich fand es toll. Die Beschreibungen der Kleider, die Beschreibungen von Paris... so macht ein Buch Spaß!
Nicht ganz gebraucht hätte ich den dramatischen Hintergrund, der bereits im Prolog beginnt. Alix und ihre Modeklau wäre auch so schon interessant genug gewesen! Und das komplette Drama deckt sich sowohl für Alix als auch für uns Leser ganz am Schluss erst richtig auf.
Dennoch muss ich auch sagen, dass ich allgemein das Gefühl hatte, dass die Autorin gerne einen Krimi-Touch untergebracht hätte, mit Überfällen und allem möglichen. Mir war das insgesamt fast zu viel. Ich wünschte mir, sie hätte sich eben auf das Kopieren der Mode konzentriert. Das allein war schon Stoff für ein ganzes Buch, wurde dann aber manchmal leider etwas gequetscht, weil so viele Dinge außen herum passierten.
Aber trotz dieser Kritik fand ich diese beschriebene Welt faszinierend. Mode in dieser Zeit übt eine besondere Faszination auf mich aus und daher habe ich das Buch verschlungen. Die Entwürfe, die beschrieben wurden... hätte ich teilweise doch gerne einfach so aus meinem Buch gezaubert und würde sie gerne selbst besitzen! Beschreibungen liegen der Autorin, diese Bilder haben sich vor meinem inneren Auge aufgebaut.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen wurden dann teilweise doch etwas kompliziert und - auch hier kommt mein Kritikpunkt zu tragen - zu verworren. Es waren zu viele Köche und da wird der Brei nun mal leider doch etwas verdorben. Natalie Meg Evans wollte - meiner bescheidenen Ansicht nach - einfach zu viel in diesem Buch unterbringen. Das waren zwei unterschiedliche Geschichten, wenn nicht gar fast drei, die man ausführlicher hätte schreiben können.
Die Figuren waren alle für sich interessant und da ist auch wieder der gerade eben genannte Punkt. Zu viel. Es war alles einfach zu viel. Schade eigentlich. Alix war sympathisch, auch wenn sie zur Diebin wird, da man das Verhalten und den Grund dafür doch nachvollziehen kann. Auch ihre Familiensituation fand ich super. Dennoch trifft sie einige falsche Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, meine Sympathie trotzdem nicht gemindert haben. Und ansonsten gibt es so viele Charaktere, die beschreibenswert wären... es sind einfach zu viele!

Fazit

Mein Fazit? Zu viel. Zu viel Stories, zu viele Figuren, zu viel gewollt. Dennoch eine tolle Idee (oder eher drei tolle Ideen...), wenn für mich auch dadurch die Geschichte etwas gequetscht wird.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Mittwoch, 22. Juli 2015

[Rezension] Dog & Scissors - Kamon Ohba, Tetsuhiro Tabeshima





Titel: Dog & Scissors
Autor: Kamon Ohba, Tetsuhiro Tabeshima
Original: Inu to Hasami wa tsukaiyo
Band: 1
Aus dem Japanischen: Oke Maas
ISBN: 978-3-7704-8539-0
Genre: Fantasy, Comedy, Shoujo
Verlag: Egmont
Erschienen: Datum
Preis: 7,50€
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Inhalt

Der lesesüchtige Harumi kommt bei einem Überfall ums Leben, als er ein Mädchen vor einem Räuber beschützen möchte. Zu seiner Überraschung wartet auf ihn nicht das Jenseits, sondern er erwacht im Körper eines kleinen Hundes! Das Mädchen, das er beschützte, kommt kurz darauf in die Tierhandlung und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Sie kann nämlich als einziger Mensch weit und breit Harumis Gedanken hören und sich normal mit ihm unterhalten! Wie sich herausstellt, ist sie Harumis absolute Lieblingsautorin, auch wenn er sie sich nicht so sadistisch und verrückt nach Scheren vorgestellt hätte …

Zeichenstil


Der Zeichenstil ist an und für sich ganz ansprechend. Und ich muss sagen, die Zeichnungen des Hundes aka Harumi sind wirklich toll und haben teilweise eher einen realistischen Touch und wirken nicht ganz so mangahaft. Man findet bei Harumi von beidem etwas. Ansonsten wird wirklich viel mit Rasterfolien gearbeitet, allerdings nicht Shoujo-typisch mit Glanz und Blumen, sondern eher Hintergrundfolien in Karo, Punkten und ähnlichem.
Die Haare sind dagegen deutlich an dem Shoujo-Stil angelegt. Insbesondere Harumi vor seiner Hundeverwandlung hat eine typische Frisur. Natsuno ist eher etwas härter gezeichnet, vor allen Dingen im Gegensatz zu Vor-Hund-Harumi.

Meine Meinung

Dog & Scissors ist kein Manga, der bei mir sonderlich viel Eindruck hinterlassen hat. Es ist doch schon ein Weilchen her, dass ich ihn gelesen habe und es fällt mir schwer, ihn mir richtig in Erinnerung zu rufen. Außerdem werde ich ihn auch definitiv nicht weiter verfolgen. Eigentlich klang die Story ganz gut, aber mich konnte es dann umgesetzt doch nicht überzeugen.
Harumi als typischer Nerd und Fan ein bestimmten Serie in Buchform ist trotz seiner Verwandlung langweilig. Eigentlich eine tolle Ausgangssituation, doch es konnte mich einfach nicht vom Hocker reißen. Und mit Natsuno konnte ich gar nichts anfangen. Keine Sympathie, kein Verständnis. Natsuno ist einer dieser Charaktere, bei denen ich verständnislos da sitze und die ich eigentlich gar nicht bräuchte.
Natürlich muss man sagen, dass das hier erst der erste Band ist und es durchaus noch Möglichkeiten zur Entwicklung gibt, doch bisher hat mich weder Story noch Charaktere noch Zeichenstil so umgehauen, dass ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Dazu einfach die Tatsache, dass sich die Geschichte nicht wirklich eingeprägt hat...

Fazit

Nicht mein Manga. Story bisher langweilig und ohne roten Faden, Figuren sehr charakterschwach und Zeichenstil in Ordnung, aber nicht genug, um meine Meinung vollkommen umzustimmen.

Bewertung


Quellen:
CoverInhalt