Montag, 27. Februar 2017

[Zwischenspiel] Unverhofft kommt oft...

Hallo ihr Lieben!

Auf meiner Facebookseite hatte ich ja schon erwähnt, dass ich gerade keinen Lauf habe, wenn es ums Bloggen geht. Was für ein Chaos! Erst bin ich in den Abschlussprüfungen zur Buchhändlerin, dann fällt bei meiner Mutter das Internet aus, dann ziehe ich nach München und habe dort nur Probleme mit dem Internet. Danach ist angelaufen und peng, wurde ich von einer Grippe ausgeknockt. Jetzt hatte ich auch Pläne, aber manchmal überkommt einen das "reale" Leben doch echt heftig.

Die Pläne bleiben bestehen und werden einfach nur verschoben. Aber die nächsten Tage und Wochen werden zumindest ein paar Posts online kommen, die nur noch formatiert werden müssen oder ein paar Bilder benötigen. Und danach werde ich es hoffentlich ganz langsam wieder angehen. Doch im Moment ist mein Kopf zu wirr, die Gedanken zu chaotisch und alles noch zu unsicher zum Bloggen.
Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, an dem ich es brauche ;) Jetzt rappel ich mich wieder auf und dann komme ich langsam, aber voller Tatendrang und Ideen wieder zurück.

Dienstag, 31. Januar 2017

Rate, rate, was ist das? [Cosplay]

Heute gibt es kein Interview, keinen spannenden Cosplay-Progress, sondern ein kleines Ratespiel! Ich habe euch ja Anfang des Monats verraten, welche Kostüme ich so plane. Mittlerweile haben sich schon ein paar Accessoires und Zubehör angesammelt. Ich habe mir mal alles angeschaut und dachte mir dann so: Warum eigentlich nicht mal eine kleine Raterunde dazu machen? Und tada, hier ist sie schon: Chimikos Cosplay-Quiz!

Bitte stellt euch die richtige Musik vor, mich in einem Quizmasteroutfit und dazu natürlich noch eine knackige Assistentin, die die folgenden Accessoires präsentiert! Stellt euch gerne auch einen imaginären Buzzer vor und wenn ihr richtig liegt, macht es natürlich Dingdingdingdingding!

Also, bevor wir zur Präsentation durch die smexy Assistentin kommen, ein kleiner Tipp: Manche sind wirklich einfach zuzuordnen. Den Link zu dem Planungspost habe ich natürlich verlinkt. Und dann gibt es diesen einen Gegenstand, der wird echt schwer zuzuordnen sein, darum verrate ich euch noch die möglichen Kostüme. Wir haben einmal Athene, einmal Honoka in der Job Version, einmal Ginny und einmal den Herbst.

Na dann, liebe Mitspieler- und spielerinnen präsentiere ich euch hiiiiiiiiiiiiermit meine bezaubernde Assistentin, die euch die Bilder präsentieren wird!








Und, konntet ihr alles zuordnen?

Sonntag, 22. Januar 2017

Kokostee - Oliver Geißen [Rezension]

Launig, amüsant und eine tolle Idee - was wäre, wenn die größten Stars unserer Geschichte eigentlich gar nicht tot sind, sondern stattdessen gemütlich ihren Ausstieg feiern? Oliver Geissen hat einen Gedanken, den sicher viele schon mal hatten, in Kokostee zusammengefasst.







Titel: Kokostee
Autor: Oliver Geissen
Verlag: Hoffmann & Campe
Erschienen: Oktober 2016
ISBN: 978-3-455-65138-6
Preis: 15,00€
Leseprobe
 
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Die Nacht war lau und sternenklar.








Es fehlt ein bisschen das übergeordnete Ziel bei diesem Buch - über lange Strecken tröpfelt es (das zugegebenermaßen sehr lesenswert) vor sich, aber es passiert einfach nicht viel. Es war perfekt zum Abschalten. Adscheis Einblick ist sehr entspannend, dabei ist er so ein richtiger Butler und das merkt man auch am Stil. Zurückhaltend, die feine "englische" Art sozusagen. Ich finde Adschei wunderbar. Da kommt eigentlich nur eine Frage auf: Wo kann ich meinen eigenen Adschei finden? Ich könnte dringend einen gebrauchen! Dieser Charakter ist so unglaublich liebenswert, er geht einem ans Herz und gegen Ende wird klar, es geht hier nicht um die Stars, es geht um ihn. Verdammt, ich habe mich in Adschei als Charakter echt verliebt, das wird mir gerade so richtig klar. Selten habe ich so einen wunderbaren Charakter gelesen. In nur wenigen Seiten wächst er einem mit seinen Taten und Worten ans Herz. Er ist liebenswert, aufmerksam und diese Zurückhaltung, da kann ich verstehen, dass er Marilyn ein guter Freund geworden ist.
Die Stars sind nicht ganz so, wie man sie sich vorstellt. Sie sind allesamt sehr naiv. Und verwöhnt (aber bei Adschei ist das auch kein Wunder). Irgendwie sind sie eher kleine Kinder, als erwachsene Menschen. Das passt aber auch irgendwie zu diesen Menschen, denn wer kann als Promi mit so einem Status komplett und wahrhaftig erwachsen werden? Eigentlich finde ich sie alle sehr unschuldig. Dennoch gibt es zwischendurch ein paar sehr weise und tolle Ratschläge, die man wirklich beherzigen kann. Gerade Marilyn hat ja auch ein Alter erreicht, in dem man das erwarten könnte. Auf alle Fälle sind alle herzensgute Charaktere.
Die Beziehungen untereinander... verrate ich nicht. Ich fand gerade eine Beziehung wirklich super. Überraschend, aber super. Ich mag jeden einzelnen auf seine Art und Weise, aber hey, Bob Marley ist Bob Marley. Ich mag Bob Marley. So.
Dieses Buch beruht nicht auf Handlungen und ausgefeilter Storyline. Es beruht auf den Figuren und die sind fantastisch. Danke, Oliver Geißen, für diese wundervollen Charaktere. Denen ist es auch zu verdanken, dass das Buch einfach warmherzig ist. Ich sag es euch, wenn ihr mal in düsterer Stimmung seid, Kokostee wird euch etwas ablenken.







Diese Charaktere gehen ans Herz. Ich bin ganz verliebt. Da macht es auch nichts aus, dass die Storyline etwas mau ist - Adschei und die Stars machen hier das Buch aus.


















Oliver Geissen gehört zu Deutschlands bekanntesten und beliebtesten Fernsehmoderatoren. Er moderierte u.a. top of the pops, Die Oliver Geissen Show, mehrfach die Echo-Verleihungen sowie Deutschland sucht den Superstar. Er lebt mit seiner Frau, drei Söhnen und einer Tochter in Hamburg.


 





Elvis Presley, Marilyn Monroe, Bob Marley, Michael Jackson, John Lennon, Kurt Cobain, Amy Winehouse. Lauter fantastische Prominente und Musiker, die viel zu früh gestorben sind. Oder vielleicht doch nicht? Ja, nicht so wirklich - mittlerweile leben sie auf einen wunderschönen und paradiesischen Insel, die sie vollkommen auskosten und genießen. Egal, ob Poolgymnastik, ein schöner Strand und natürlich den besten Butlerservice in Form von Butler Adschei, es könnte ihnen nicht besser gehen.
Und Adschei gönnt uns nun einen sehr sympathischen Einblick in die Welt dieser fantastischen Aussteiger!



Mein Dank geht an Hoffmann & Campe für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Donnerstag, 19. Januar 2017

[Durch die Linse geschaut] Foto-Netiquette

In meinem ersten Blog möchte ich auf ein für mich sehr wichtiges Thema, was für andere evtl. eher langweilig ist, eingehen. Und zwar geht es um den Umgang mit dem Fotografen.
Viele kennen die Situation sicherlich: Ihr seid auf einer Con und werdet von einem Fotografen angesprochen, der euer Cosplay sehr cool findet und Fotos von diesem machen möchte. Egal ob das jetzt ein kurzer Schnappschuss ist oder ein kleines Shooting, was auch auf einer Con sehr aufwendig und anstrengend für beide Parteien sein kann.
In der Regel sollte der Fotograf soviel Anstand besitzen und euch natürlich fragen und nicht einfach drauf los knipsen - am Besten noch während Ihr am Essen seid oder gerade „blöd guckt“ (ja auch das gibt es alles). In unserem Fall gehen wir mal davon aus, dass er ganz nett gefragt hat. Ihr habt natürlich immer das Recht „Nein“ zusagen. Allerdings macht der Ton bekanntlich die Musik. Also ist ein kurzes, aber nettes „Nein“ angebrachter und kein schnippischer Kommentar oder eine plumpe Abfuhr. Wir sind alle Menschen und auch wenn einer von uns einen schlechten Tag hat/ hatte, kann man trotzdem nett und höflich sein (vorausgesetzt natürlich beide Seiten reagieren so, denn bekanntlich hallt es immer so aus dem Wald hinaus, wie man hinein schreit (ich weiß, ich bin heute sehr auf Sprichwörter ^^ )).

Fotografen-Sayu :)


Nun ist alles geklärt und ihr freut euch beide schon auf das bevorstehende kleine Shooting (was durchaus mal 1-2 Stunden dauern kann, das sollte man nicht unterschätzen).
Im besten Fall erzählt Ihr nun dem Fotografen ein bisschen was über Euren Chara. Wie er so vom Charakter her ist und was er so macht. Hier kann er sich dann ein bisschen ein Bild von dem Chara machen und Euch Hilfestellungen geben, falls ihr ideenlos seit, was das Posieren angeht.
Wer gut vorbereitet ist, hat natürlich schon einige ausgewählte Posen in der Hinterhand (darauf gehe ich nochmal in einem separaten Blogeintrag ein).
Was das Shooting auch noch unheimlich erleichtern kann, ist, wenn ihr dem Fotografen von vornherein sagt, ob es bei eurem Cosplay sogenannte „Schwachstellen gibt“. Also eine Schleife die immer verrutscht oder Rüschen, die sich verdrehen. So kann der Fotograf versuchen, darauf zu achten und keiner muss sich im Nachhinein darüber ärgern, das etwas nicht sitzt.
Ich versuche, meine Models, wenn es geht und ich dran denke xD, immer nach den Schwachstellen zu fragen.
Wenn dann nun alles im vollem Gange ist, ist es auch wichtig, sich vom Fotografen auch mal die Bilder zeigen zu lassen. So seht ihr (zwar in kleiner Ansicht, aber besser als nichts), ob die Perspektive passt und ob das Bild so ist, wie ihr es euch vorgestellt habt. Gibt es etwas, was ihr gerne anders nochmal versuchen möchtet oder der Fotograf einen anderen Winkel zum fotografieren wählen soll, dann sprecht mit ihm.
Immerhin ist es wichtig, dass Ihr und der Fotograf zufrieden mit dem Ergebnis sein könnt.
Gebt dem Fotografen auf jeden Fall auch Feedback. Was fandet Ihr toll während des Shootings bzw. was könnte er evtl. noch ändern oder verbessern? Auf was könnte er Eurer Meinung nach vielleicht sogar mehr achten (Augenmerk legen)?
Nun ist einige Zeit vergangen und die Session neigt sich dem Ende. Gebt am Besten dem Fotografen eine Coscard (Visitenkarte für Cosplayer und/ oder Fotografen) von euch mit. Andersrum wird Euch der Fotograf auch eine von sich geben. So habt Ihr die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben und ihr wisst, wo Ihr die Bilder später finden werdet.

Coscard


Was nun aber auch wichtig ist (und für mich sowohl seitens des Cosplayers als auch des Fotografens selbstverständlich): Bedankt euch beim Fotografen für die Zeit, die er sich genommen hat und die Mühe. Ich selbst bedanke mich als Fotograf auch immer bei den Cosplayern, dass ich das Cosplay shooten durfte und sich eben auch das Model die Zeit genommen hat.
Da jeder Fotograf unterschiedlich ist, kann man nicht erwarten, dass gleich am Montag nach der Con die Bilder hochgeladen wurden. Gebt dem Fotografen Zeit, denn wenn Ihr dauernd nachfragt, sorgt Ihr nur dafür, dass evtl. der Fotograf nur noch weniger Lust hat, Eure Bilder zu bearbeiten. Wenn das Ganze aber wirklich sehr lange dauert (1-2 Jahre) kann man schon mal nachfragen bzw. gibt euch ja der Fotograf auch manchmal eine Zeitangabe, bis wann er es schaffen könnte. Danach könntet Ihr euch evtl. auch richten. Dafür muss man ein Gefühl bekommen.
Abschließend möchte ich nur noch sagen: Wenn Ihr von Eurem Fotografen dann die Bilder bekommen solltet, bedankt euch doch noch mal bei ihm für die Zeit und die Mühe, die er hier nochmal in die Bearbeitung gesteckt hat (besonders wenn Euch die Bilder sehr gefallen). Mich macht es immer traurig, kein Danke oder irgendwas vom Model zu bekommen. Man hat dann einfach Zweifel, ob alles zufriedenstellend war oder ist traurig und möchte dann evtl. nicht mehr mit dem Model zusammen arbeiten (ja, ich hatte auch schon mal diese Fälle und mich macht so was einfach traurig, deswegen wollte ich das noch mit ansprechen).

Sooooo nun seit ihr aber erlöst von mir ^^ Der Blog ist doch etwas länger geworden als gedacht, aber es ist für mich einfach ein sehr wichtiges Thema. Ich hoffe, Ihr hattet trotz der Länge Spaß beim Lesen und seid auch bei meinem nächsten Eintrag wieder mit dabei =)

Mittwoch, 18. Januar 2017

Ins Glück gebloggt - Gabriela Kasperski [Rezension]

Humorvoll zurück ins Leben bloggen - das schafft Nina ziemlich gut. Und bei dem Chaos, in dem sie gerade steckt, ist das eigentlich gar nicht so einfach.






Titel: Ins Glück gebloggt
Autor: Gabriela Kasperski
Verlag: Storybakery
Erschienen: November 2016
ISBN: 978-3-906847-06-1
Preis: 10,99 €

 
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Nervös stand ich vor dem Kleiderschrank.







Das hier ist sicherlich nicht das tiefgründigste und außergewöhnlichste Buch, es besticht aber mit einer sehr menschlichen Protagonistin und jede Menge Humor und Selbstironie.
Ich mag es ja, wenn Protagonisten von einem Schlamassel in den nächsten laufen und Nina ist da gerade total dabei: verschwundener Mann, Kinder fliegen aus, Klassentreffen, sexy Fußballtrainer und kein Geld. Das allein reicht ja schon für jede Menge Reibungspotenzial und Nina lässt auch kein Fettnäpfchen dabei aus. Das mag ich an ihr, weil sie echt normal ist, einfach nur normal. Da wird sie einem gleich sympathisch - obwohl ich sagen muss, dass sie mir manchmal schon sehr unselbstständig und eigentlich nicht sehr erwachsen wirkt. Gerade ihr Umgang mit dem Geld... na ja. Aber auch so Menschen muss es geben, nicht wahr? Da hat sie sich vielleicht etwas zu sehr auf ihren Mann verlassen, das kann dann eben ziemlich ungut enden, wie man sieht.
Überraschungen bietet die Geschichte nicht viele. Es ist recht vorhersehbar, aber dennoch hat man sein Vergnügen beim Lesen, wenn man sich darauf einlässt. Letztlich ist Ins Glück gebloggt ein Frauenroman, der eben nicht durch zu viel Tiefgang besticht. Dafür mag ich Gabriela Kasperkis Humor.
Das mit dem Bloggen kommt mir - als Bloggerin (nur falls euch das noch nicht aufgefallen ist) - etwas zu kurz in dem Buch vor. Dafür dass es schon im Titel steht, dauert es schon mal sehr lange, bis das Bloggen überhaupt Part der Story wird. Die Blogbeiträge sind sehr amüsant, aber da hätte ich mir auch noch einen Ticken mehr Pfiff und Würze gewünscht. Vermutlich würde ich mich nicht mal beschweren, aber es steht nun mal im Titel und da erwarte ich dann einfach mehr.
Das Ende wirkt etwas chaotisch und schnell und... chaotisch. Aber es passt zu Nina und zu dem, was ihr vorher passiert.







Eine amüsante Geschichte, wenn man mal abschalten will und einfach nur ein bisschen was Amüsantes lesen will. Tiefgründig wird es nicht, doch Nina ist sympathisch und es geht ums Bloggen. Also perfekte leichte Lektüre für zwischendurch!

















Gabriela Kaspersky hat Anglistik studiert, war Moderatorin bei SRF und Schauspielerin an verschiedenen Schweizer Theatern. Sie schreibt seit mehr als 10 Jahren Kriminal- und Frauenromane, bloggt regelmäßig und hat tausenden Minuten Serien für das Schweizer Fernsehen und für 3Sat bearbeitet. Sie ist Expertin für diverse Kulturfachstellen wie das Bundesamt für Kultur, sie arbeitet als Sprecherin und als Dozentin u.a. für das SRF und FOCAL. Sie ist Spezialistin für Kreativität und Spannung. Zudem weiß sie bestens, wie sich ein geschriebener Text beim Vortrag mit Leben füllen lässt. Darüber hinaus moderiert Gabriela Kasperski Großveranstaltungen.









Verzweifelt, verlassen und verdächtig - Nina hat ein Problem. Oder eigentlich viele Probleme: Ehemann Max will eine Auszeit und ist verschwunden. Ihre Schwiegermutter hat ihn als vermisst gemeldet und hält Nina für die Schuldige. Die Kinder verlassen das Heim und Nina kann weder als Putzfrau oder Babysitter Geld verdienen. Und dann ist da noch das Klassentreffen - und was ist das Ende vom Lied? Nina bloggt als Single Pocahontas über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Außerdem gibt es da noch diesen sexy Fußballtrainer, der so gut nach Bitterschokolade riecht. Das Chaos regiert - und Nina bloggt sich durch alle Widrigkeiten ins Glück. Alles, was sie dafür braucht ist eine ordentliche Portion Mut und etwas Schokolade (oder Nutella...)

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt