Donnerstag, 11. Februar 2016

[Rezension] Von Mr. Holmes zu Sherlock - Mattias Boström






Titel: Von Mr. Holmes zu Sherlock
Autor: Mattias Boström
Original: Fran Holmes till Sherlock
Aus dem Schwedischen: Susanne Dahmann & Hanna Granz
Verlag: btb
Erschienen: Januar 2016
ISBN: 978-3-442-71336-3
Preis: 14,99€
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Mattias Boström, Jahrgang 1971, ist einer der führenden Sherlock-Holmes-Experten weltweit. Er ist Mitglied der prestigeträchtigen Gesellschaft „Baker Street Irregulars“, welche ihn für seine Schriften über die Arbeit von Sir Arthur Conan Doyle auszeichnete. Für „Von Mr. Holmes zu Sherlock“ erhielt er außerdem den Schwedischen Krimipreis für das beste Sachbuch. Bei Twitter, Facebook und in seinem Blog www.mattiasbostrom.se informiert er seine Follower regelmäßig über aktuelle Projekte. Er lebt mit seiner Frau und einer Tochter in der Nähe von Stockholm.







Auch mehr als 125 Jahre nach seinem ersten Fall erfindet sich Sherlock Holmes immer wieder neu: Benedict Cumberbatch interpretiert den genialen Meisterdetektiv moderner und persönlicher denn je, Regisseur Guy Ritchie inszeniert ihn als humorvoll-amüsanten Gentleman und Herr-der-Ringe-Star Ian McKellen wagt sich an eine Version des pensionierten Holmes. Aber woher rührt der weltweite Mega-Erfolg des unkonventionellen Privatermittlers? Was fesselt Generationen von Lesern, Hörern und Zuschauern an den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle? Und wer ist das reale Vorbild für die vielleicht größte literarische Figur aller Zeiten? Der schwedische Sherlock-Holmes-Experte Mattias Boström begibt sich in diesem aufwändig recherchierten Buch auf Spurensuche, um das Erfolgsgeheimnis des Mannes aufzudecken.


Alles begann in einem Zug.






Mattias Boström behandelt in seinem Buch eine Rezeptionsgeschichte der Figur Sherlock Holmes und geht noch darüber hinaus. Hier geht es nicht nur um den wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten, sondern auch um die Menschen, die dahinter standen, angefangen natürlich mit dem Schöpfer dieses Mythos': Sir Arthur Conan Doyle. Doch auch viele andere kommen hier zu "Wort" und man entdeckt in diesem Buch erstmals, wie viel eigentlich in Sherlock Holmes steckt.
Ganz grob ist Von Mr. Holmes zu Sherlock in drei große Abschnitte unterteilt. Der Erste beschäftigt sich, logischerweise, mit der Zeit, in der Arthur Conan Doyle lebte. Danach beschäftigt sich Mattias Boström mit der Zeit, in der seine Söhne das Erbe verwalten. Der letzte Part ist dann der Teil, in dem der Autor auch die persönlichen Erfahrungen mit Sherlock Holmes einfließen lässt. Zudem sind beide Söhne Doyles tot und nur noch seine Tochter Dame Jean ist am Leben. Das Erbe wird hier von Gesellschaften verwaltet.
Alles in allem ist es eine Fülle an Informationen, die sich einem auf den guten 550 Seiten versammeln. Und eine Fülle an Personen! Es ist unglaublich, wie viele Menschen an diesem Mythos beteiligt sind. Letztlich stammt ein Großteil der typischen Attribute des Detektivs nicht unbedingt von seinem eigentlichen Schöpfer. Nach diesem Buch habe ich das Gefühl, das fast jeder Schauspieler und Illustrator und Drehbuchautor und Regisseur seinen eigenen Teil dazu beigetragen hat. Nur so konnte Holmes werden, was er letztlich in den Augen der Menschen ist.
Ich kann nicht sagen, welchen Teil ich den Interessantesten fand. Denn eigentlich war jeder für sich sehr spannend. Natürlich ist das Verhältnis von Doyle zu Holmes immer noch das, was am Meisten fasziniert, denn es blieb bis zum Ende ein zwiegespaltenes Verhältnis.
Aber es ist auch faszinierend zu sehen, wie viele Interpretationen es gibt, angefangen mit Kopien, Pastiches, verschiedene Illustrationen, Filme und jetzt natürlich auch noch Serien. Mattias Boström beleuchtet diesen Aspekt ebenfalls sehr ausführlich.






Für Fans von Sherlock Holmes ist dieses Buch definitiv ein Muss. Ich habe das Gefühl, ich werde das Buch definitiv noch einmal lesen, denn nach nur einem Durchgang kann man sich nicht diese unglaubliche Tiefe und Detailfülle einprägen.







Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 9. Februar 2016

[Rezension] Die Regenbogentruppe - Andrea Hirata






Titel: Die Regenbogentruppe
Autor: Andrea Hirata
Original: Laskar Pelangi
Aus dem Indonesischen: Pter Sternagel
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-596-19765-1
Preis: 9,99€
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Andrea Hirata wurde auf der Insel Belitung, Indonesien, geboren, wo er auch heute lebt. An der University of Indonesia schloss er ein Wirtschaftsstudium ab. Mit einem Stipendium setzte er seine Ausbildung in Paris und Sheffield fort. Sein Debüt ›Die Regenbogentruppe‹ (in 25 Sprachen übersetzt) machte ihn zum meistgelesenen Schriftsteller Indonesiens. Bei Hanser erscheint sein zweiter Roman ›Der Träumer‹.








Wenn der Morgen auf der Insel östlich von Sumatra graut, kann weder Hitze noch Krokodile sie aufhalten: Die Schüler der »Regenbogentruppe«, Söhne und Töchter von einfachen Fischern und Minenarbeitern. Keiner von ihnen will auch nur eine einzige Unterrichtsstunde verpassen. Da ist zum Beispiel Lintang, das Mathe-Genie, oder Mahar, der Künstler. Und Ikal, der seinen Weg gegen alle Widerstände macht: von der Armenschule über das Studium in Paris und London zum gefeierten Schriftsteller.


An jenem Morgen hockte ich auf einer langen Bank im Schatten eines dicht belaubten Filicium, eines japanischen Baumfarns.







Im Nachhinein muss ich sagen: Dieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Es war eins dieser Bücher, bei denen man eigentlich weiß, dass sie gut sind, aber da kommen einfach immer glamorösere Bücher, die einen spontan mehr reizen. Sollte Die Regenbogentruppe bei euch noch ungelesen schlummern, ändert das, es lohnt sich!
Indonesien als Land zum Erlesen ist durch die Buchmesse letztes Jahr erstmals so richtig in mein Bewusstsein gerückt. Und dieses Buch zeigt einen Teil des Landes, der eigentlich nicht schön zu lesen ist. Belitung, die Insel, auf der das Ganze spielt, ist arm, obwohl massig Bodenschätze dort zu finden sind. Die Regenbogentruppe sind die Kinder von einfachen Menschen, die zum Großteil selbst keine Chance hatte, die Schule besuchen. Und ihren Kindern soll es nun ermöglicht werden, in der Dorfschule Bildung zu erfahren und sich so möglicherweise eine bessere Zukunft zu erarbeiten.
Es sind zehn Kinder, die gleich am Anfang des Buches eingeschult werden, und es gibt so viele unterschiedliche Charaktere. Ob nun der politisch interessierte Kucai, das einzige Mädchen Sahara oder das kleine Genie Lintang, jeder hat eine Geschichte und jeder ist auf seine Weise einfach nur faszinierend. Ich konnte gar nicht fassen, wie schnell ich mich in diese Kinder verliebt habe. Es war einfach nur wunderbar, an ihrer Seite zu sein, wenn sie sich durch jede Menge Widrigkeiten kämpfen, denn ihre Schule ist so manchem ein Dorn im Auge. Doch nicht nur die Schüler, sondern auch die beiden Lehrer haben meinen größten Respekt. Die 16jährige Bu Mus unterrichtet mit einer Leidenschaft, von der sich die meisten deutschen Lehrer eine ordentliche Scheibe abschneiden sollten. Und auch Pak Harfan ist Lehrer aus Liebe zum Beruf. Beide beeindrucken im Laufe des Buches nicht nur durch ihr Wissen, sondern auch durch den Kampfgeist.
Eigentlich ist die Geschichte ja tragisch, wirklich, aber dennoch ist da eine Leichtigkeit und ein eigentlich schönes Gefühl des Zusammenhalts, das mich beeindruckt hat. Leute, nicht nur die Lehrer, sondern wir alle können viel von der Regenbogentruppe lernen. Da ist z.B. Lintang, der jeden Tag vierzig Kilometer auf dem Rad fährt, nur um die Möglichkeit zu haben, zur Schule zu gehen. Und er genießt die Schule, er genießt es, zu lernen. Ich kann es gar nicht ausdrücken, aber das Buch hat mich einfach nachhaltig beeindruckt.







Es ist ein wundervolles Buch, das uns den Alltag einer völlig fremden Welt nahebringt. Durch die ganz andere Kultur und Gegebenheiten mag es vielleicht manchmal einen sehr fremden Moment haben, aber es ist dabei auch sehr ehrlich. Und obwohl es nicht die schönste Geschichte mit DEM Happyend ist, hat sie einen wundervoll leichten Stil, aus dem keinerlei Frust, sondern eher die Hoffnung spricht.







Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Samstag, 6. Februar 2016

[Rezension] Pjöngjang - Guy Delisle





Titel: Pjöngjang
Autor: Guy Delisle
Original: Pyongyang
Aus dem Französischen: Jochen Schmidt
Handlettering: Dirk Rehm
ISBN: 978-3-938511-31-2
Genre: Graphic Novel
Verlag: Reprodukt
Erschienen: 2007
Preis: 20,00€

 
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Guy Delisle, geboren 1966 in Quebec, hat für viele Zeichentrickfilmstudios in Kanada und Europa gearbeitet und lebt derzeit in Frankreich. Seine autobiografischen Arbeiten “Shenzhen” und “Pjöngjang” nennt die Presse in einem Atemzug mit Marjane Satrapis “Persepolis”.







Nachdem er in “Shenzhen” seinen Aufenthalt in der chinesischen Sonderwirtschaftszone verarbeitet hat, beschreibt Guy Delisle in dem Nachfolgeband “Pjöngjang” seine Reise in eines der isoliertesten Länder der Welt: Nordkorea. Hier arbeitete er zwei Monate lang als Supervisor für eine französische Trickfilmproduktion.
Mit George Orwells Klassiker “1984″ im Gepäck tritt der frankokanadische Comicautor seinen Dienst an in einem Land, in dem man Orwells Albtraumszenario an der Wirklichkeit messen kann. In klaren Zeichnungen berichtet Guy Delisle von Menschen, die nachts von der Stromversorgung abgeschnitten sind, während die Monumente der Kim-Dynastie leuchtend hell erstrahlen. “Pjöngjang” dokumentiert Delisles Versuche, einen Blick hinter staatliche Inszenierung und kulturelle Schranken zu werfen – ein Comic, der angesichts der politischen Entwicklungen an Aktualität kaum zu übertreffen ist.




Die Leseprobe zu Pjöngjang hatte ich schon ein paar Mal gelesen und immer wieder gedacht: Das willst du mal komplett lesen. Und ich war auch von dem kompletten Werk begeistert.
Der Zeichenstil dieser Graphic Novel ist eher schlicht, die Hintergründe sind ab und an grau hinterlegt, mehr jedoch nicht. Es kommt sogar vor, dass die Figuren vor einem weißen Himmel ohne Wolken mit einer kleinen, kindlich gezeichneten Sonne stehen. Allgemein ist hier also der Fokus auf der Geschichte und nicht auf einer möglichst detailreichen Darstellung. Doch es reicht auch und die Bildsprache ist auch so schon intensiv genug. Die Panel-Gestaltung ist in der Regel schlicht und folgt der klassischen Leserichtung von links nach rechts. Nur selten findet man ein Panel, das über eine ganze Seite geht - das sind dann die stilistischen Ausnahmen.
Pjöngjang ist die Geschichte des Zeichners, der als Supervisor nach Nordkorea geschickt wird. Das ist das Faszinierende an diesem Buch: Man erhält einen Einblick in ein Land, die man so nie erhalten würde. Der Zeichner wird in einem Hotel untergebracht und kann dieses nur mit Dolmetscher und Führer verlassen. Dabei erhält so einige Führungen, die einen zweifeln lassen, das Ganze wirkt selbst gezeichnet so gestellt, dass man das kaum der Realität zuschreiben kann. Aber es ist so geschehen, alles so gezeichnet, wie die Notizen von Guy Delisle aus dieser Zeit wiedergegeben haben.
Die Geschichte wirkt düster, bedrückt und beengt, was auch durch den großzügigen Anteil an dunkle Grautönen in den Zeichnungen bestärkt wird. Der Zeichner hat es geschafft, den nordkoreanischen Überwachungsstaat mit einem sehr trockenen Humor wiederzugeben. Teilweise wusste ich jedoch nicht, ob ich amüsiert oder geschockt sein soll. Manche Szenen wirken so surreal und das Wissen, dass sie jedoch so stattgefunden haben, war einfach schockierend.
Es ist kein Bericht aus der Zeit, es ist ein persönlicher Eindruck über Guy Delisle's Zeit in diesem Land, und das macht diese Graphic Novel eigentlich noch beeindruckender. Ein neutraler Bericht hätte nicht die Absurdität dieser Situation und dieser Momente so wiedergeben können, wie diese Zeichnungen.







Pjöngjang ist eine Graphic Novel, die sehr beeindruckend die absurde und grotekse Situation für Ausländer in Nordkorea darstellt. Manche Momente sind einfach so unfassbar, dass man sie anzweifeln muss. Auch durch den schlichten Stil und viele Grautöne wird das Werk einfach noch einmal verstärkt.



Quellen:
Cover; Autorenvita; Inhalt

Donnerstag, 4. Februar 2016

[Rezension] Die fünfte Welle - Rick Yancey






Titel: Die fünfte Welle
Autor: Rick Yancey
Original: The Fifth Wave
Aus dem Englischen: Thomas Bauer
Verlag: Goldmann
Erschienen: Datum
ISBN: 978-3-442-31334-1
Preis: 16,99€
Leseprobe
 
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Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.








Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


Es wird kein Erwachen geben.







Eine Dystopie, mal wieder, und mal wieder eine richtig gute Dystopie. Ich habe das Buch verschlungen und war vom Ende etwas... enttäuscht. Während mich die Geschichte an sich gut unterhalten hat, ging mir das Ende zu glatt, zu schnell und hat mich irgendwie nicht ganz so überzeugt wie der Rest. Aber vielleicht sollte ich am Anfang beginnen.
In dieser Geschichte sind Außerirdische für den Untergang der Menschheit verantwortlich. Das Konzept von mehreren Wellen fand ich wirklich faszinierend und ich hätte auch gerne mehr über die ersten Wellen gelesen. Wir befinden uns in der Zeit nach der vierten Welle und vor einer möglichen fünften Welle. Mittlerweile sind kaum noch Menschen übrig und es ist besser, man vertraut niemandem, denn man weiß nie, wer in der Haut des Gegenübers steckt. Das hat auch Cassie verinnerlicht. Für eine Jugendliche ist sie ganz schön stark und abgebrüht. Ob das daran liegt, dass sie schon so viel mitgemacht hat... manchmal hätte ich mir aber doch auch noch kindliche Züge gewünscht, denn das ist es, was in Extremsituationen, bzw. eher danach rauskommt. Das Einzige, das in die Richtung geht, ist ihre Schwärmerei für einen Jungen aus ihrer alten Schule. Doch selbst das wirkt mittlerweile eher zynisch. Ich muss gestehen, dass mir da eben noch etwas mehr Tiefe gefehlt hat. Und dann kommt der Moment, wo sie gerettet wird und dieser Person vertraut, obwohl sie vorher so abgelehnt hat, einem anderen Menschen zu vertrauen. Das ging mir zu schnell. Das war natürlich wichtig für die Entwicklung der Geschichte an sich, hat mich aber nicht überzeugt.
Neben Cassie gibt es noch einen männlichen Erzähler, der in einer militärisch anmutenden Grunderziehung steckt. Seinen richtigen Namen erfährt man erst sehr, sehr spät, denn ihm und den anderen Kindern in seiner Einheit werden Fantasienamen verpasst. Bei ihm ist es der Namen Zombie. Sowohl Zombie als auch Cassie erzählen aus der Ich-Perspektive, was auf den Leser natürlich noch eindringlicher wirkt.
Interessanter fand ich eigentlich Zombie und seine Einheit. Es war fesselnd zu lesen, wie die Figuren sich langsam selbst verlieren und immer mehr zu abgerichteten Kämpfern werden, die nicht mehr großartig nachdenken und einfach nur noch machen. Das beginnt mit der Entmenschlichung, indem man ihnen die Namen nimmt. Cassies Geschichte war hingegen die typische Dystopie-Mädel-ist-allein-Story. Da hat mich der andere Teil deutlich mehr fasziniert.
Beide Geschichten beginnen ziemlich... distanziert voneinander. Man hat beim ersten Umbruch das Gefühl, in einer völlig fremde Welt einzutauchen, doch das ändert sich im Laufe des Buches. Irgendwann fangen die Geschichten an, ineinander zu fließen, sich miteinander zu verweben und ganz am Ende hat man das große Gesamte vor Augen. Dementsprechend geht es gegen Ende auch richtig heiß her und wird noch einmal verdammt spannend. Fingernägel knabbern ist da sozusagen angesagt!






Die fünfte Welle ist eine mehr als solide Dystopie, die insbesondere mit dem Teil rund um Zombie und seine Einheit punkten kann. Doch auch Cassie erlebt so einiges, so dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.







Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 2. Februar 2016

[Cosplay] Der Rätsels Lösung...

... hatte die liebe Katja ja schon rausgefunden ;) Leider gewinnst du keinen Preis, aber meinen Respekt?!

Aber jetzt nochmal die Auflösung für mein Cosplay-Jahr 2016. Ich schwinge mich auf meinen Besen und sage nur noch eins: "Ene, mene, mei, flieg los, Kartoffelbrei!"
Ganz genau, ich habe mich für Bibi Blocksberg entschieden. Nostalgie pur, oder?

Quelle
Ich freue mich echt darauf. Es ist schlicht, einfach, ein Klassiker (passt doch zu meinem Jahr der Klassiker, oder?) und bringt sicher einen hohen Spaßfaktor. Bibi steht also fest.

Etwas, das ich nicht fest geplant habe, wofür der Stoff aber schon hier ist, ist die Schuluniform von Rei aus Sailor Moon.

Quelle
Nach der klassischen Sailor Mars und Princess Mars fehlt mir die gute Schuluniform noch auf meiner Liste.

Fotograf: alte Freundin
Fotograf: Sayuri Tanaka

Das wird ein super Cosplayjahr. Natürlich habe ich noch viele weitere Wünsche, aber das sind die zwei, die mal so angedacht wären ;)